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04.

Nov

2014

Neuer Abrollbehälter ergänzt Einsatzmittelsystem der Feuerwehr Weinheim Drucken
Geschrieben von: DK   

Neuer Abrollbehälter ergänzt Einsatzmittelsystem der Feuerwehr WeinheimDie Feuerwehr Weinheim konnte in diesem Jahr ihren Fuhrpark um zwei Fahrzeuge verringern und ist trotzdem effektiver aufgestellt als bisher. Als Ersatz für den 32 Jahre alten Gerätewagen Atemschutz und den 28 Jahre alten Gerätewagen Gefahrgut/ Umweltschutz wurde der kombinierte Abrollbehälter Atemschutz/ Gefahrgut (AB ASG) beschafft. Die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt hat somit ihren fünften Abrollbehälter erhalten. Der Vorteil im Wechselladersystem  liegt darin, dass mehrere Abrollbehälter mit nur einem Wechselladerfahrzeug transportiert werden können. Dies dient dazu, den Fuhrpark der Feuerwehren so gering wie möglich zu halten, um auch laufende Betriebs- und Instandhaltungskosten für die Fahrzeuge einsparen zu können. Die Feuerwehr Weinheim stellt seit 2008 ihr Fahrzeugsystem teilweise auf das Wechsellader System um.

Gemeinsame Anschaffung durch die Stadt Weinheim und Rhein-Neckar-Kreis

Neuer Abrollbehälter ergänzt Einsatzmittelsystem der Feuerwehr WeinheimDer Abrollbehälter wurde von der Stadt Weinheim gemeinsam mit dem Rhein-Neckar-Kreis für die Bürger im Rhein-Neckar-Kreis beschafft. Durch seine umfangreiche Atemschutzausstattung dient er im Kreis als Kreisreserve für Atemschutzgeräte und Masken. Der Behälter kann bei Großschadenslagen von der Kreisführung als Ergänzung angefordert werden. Das Fahrzeug rückt dann mit dem entsprechenden Bedienpersonal der Abteilung Stadt und einem Mannschaftstransportwagen aus.

Der Abrollbehälter (AB) wurde in Kaufbeuren von der Firma Sirch hergestellt. Eine Arbeitsgruppe der freiwilligen Feuerwehr übernahm die Planung für den AB und begleitet die Bauphasen vom Rohbau bis zur Fertigstellung.

Energiesparende LED-Technik

Der Abrollbehälter hat eine Gesamtlänge von 7m, eine Breite von 2,5m und eine Höhe von 2,5m.  Der Gerätekoffer hat sieben Geräteräume zur Aufnahme der fachspezifischen Ausrüstung. Das Heckportal ist aus einer einteiligen Klappe gefertigt, diese dient auch als Witterungsschutz, hier kann auch eine Zeltplane in einer Führungsschiene als Sichtschutz angebracht werden. Dies kann dann für die Einsatzkräfte als Umkleide genutzt werden. Auf beiden Seiten der Geräteräume befinden sich elektrisch betriebene Markisen um bei allen Witterungen gut an die Geräteräume zu kommen. An der Vorderseite des AB‘s befindet sich ein ausfahrbarer Lichtmast mit grünen Kennleuchte. Diese signalisiert an der Einsatzstelle die Atemschutzsammelstelle. Die gesamte Beleuchtung am AB ist in LED ausgeführt, die verbauten Batterien garantieren einen vierstündigen Betrieb aller Beleuchtungseinrichtungen, ohne externe Stromversorgung. Die Stromversorgung für die elektrischen Verbraucher (Pumpen etc.) wird über einen 13 kvA Stromgenerator sichergestellt, der im Geräteraum 1 auf einen Auszug mit dem Zubehör gelagert ist.  Ein 400 Volt Stromschnellangriff  ist ebenfalls vorhanden.

Im Geräteraum 2 befindet sich ein Ausziehbarer Arbeitsplatz mit White Board und einem Schrank mit drei Schieber zur Unterbringung des Schreib- und Dokumentation Materials für den Betrieb  des AB. Hier sind auch die 2m Handfunkgeräte, Handscheinwerfer und Maskensprechgarnituren untergebracht. Eine Hygiene Station ist auch auf dem Auszug vorhanden.

Fahrende Kreisreserve

Der Abrollbehälter ist in zwei Bereiche gegliedert. In Atemschutz und in Umwelt- bzw. Gefahrengut.  Im Atemschutzbereich sind auf vier Rollcontainer und mehreren Kunststoffbehältern  knapp 45 Atemschutzgeräte,  davon zehn  Langzeit-Atemschutzgeräte,  60 Atemschutzmasken und ca. 30 Atemschutzfilter verladen.

Im Strahlenschutzbereich ist eine Grundausrüstung für eine Fahrzeuggruppe verladen. Die Gefahrgutbeladung besteht größtenteils nach DIN 14555-14 GW G.  Die Beladung wurde auf sechs Rollcontainer und verschiedenen Kästen im Linken wie auch im Heckbereich des Abrollbehälters gelagert. Im Heck befinden sich die Persönliche Schutzausrüstung mit Schutzanzügen und Ausrüstung in verschiedenen Schutzstufen für die Einsatzkräfte, darunter mehrere Chemikalienschutzanzüge. Ein Rollcontainer wurde mit einem aufblasbaren Schnelleinsatzzelt, Zeltheizung und Zubehör bestückt.

Reduzierte Ausrüstung

Auf eine größere Anzahl von Auffangbehälter für umweltgefährdende Flüssigkeiten konnte verzichtet werden, da durch die ortsansässige Werkfeuerwehr Freudenberg jederzeit ein AB mit Auffangbehälter an die Einsatzstelle gebracht werden kann.  Dieser Abrollbehälter ist eine wichtige Stütze im Fahrzeugkonzept der Feuerwehr Weinheim und wird bei zahlreichen zukünftigen Einsätzen den Schutz der Bürger Weinheims und den Einsatzkräften gewährleisten.

Konzept konnte bereits getestet werden

Erster Test in SchriesheimSeinen ersten Einsatz konnte der AB bei der Gesamtübung der Feuerwehren des Unterkreises Ladenburg Anfang Oktober am Schulzentrum in Schriesheim meistern. Bei der Übung konnte das extra für dieses Fahrzeug ausgearbeitete Konzept getestet bzw. ergänzt werden. In Zukunft sollen weitere Übungsszenarien durchgeführt werden, umso die Einsatzkräfte weiter zu schulen und die Abläufe zu optimieren.


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