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25.

Nov

2014

Für den Ernstfall vorbereitet - junge Einsatzkräfte bei der Heißausbildung Drucken
Geschrieben von: DP   

Im Übungscontainer Auch im diesem Jahr führte die Weinheimer Feuerwehr eine Heißausbildung für Feuerwehrangehörige durch.  Nachdem man letztes Jahr in Worms zu Besuch war, ging es dieses Mal nach Miehlen.  Dort befindet sich das Trainings-und Kompetenzzentrum (TKZ) der Länder Rheinland Pfalz und Nordrhein Westfalen. An 2 Standorten werden die Teilnehmer auf die unterschiedlichen Situationen im Feuerwehralltag vorbereitet.  So bietet das TKZ neben einer Realbrandausbildung auch eine Technische Rettung und Löschtechniken an.  Die Trainings- und Kompetenzzentrum Nordrhein Westfalen GmbH wurde 2004 gegründet und ist eine private Trainingseinrichtung an den Standorten Miehlen und Brüggen.  Im Laufe der Zeit hat sich das TKZ auf die Königsdisziplin der Feuerwehren den Innenangriff unter realen Bedingungen spezialisiert. Dafür spricht, dass an den beiden Standorten die größten Feststoff befeuerten Realbrandübungsanlagen Deutschlands befinden.

Die Heißausbildung dient vor allem junge Feuerwehrangehörige in erster Linie ihre Grenzen aufzuzeigen und Ihnen eine genaue Löschtechnik zu vermitteln. Durch die Heißausbildungen werden die Feuerwehrangehörigen optimal auf den Ernstfall vorbereitet und wissen was einen im Innenangriff erwartet. Die Feuerwehrangehörige lernen mit der Hitze umzugehen und verstehen wie man eine Hitzeausbreitung unterbinden kann und wie gefährlich ein zu große Menge an Wasser sein kann.  Daher versucht die Feuerwehr Weinheim jedes Jahr Angehörige zu einer Heißausbildung zu schicken und bestmöglich auf den Ernstfall vorzubereiten.

Die Teilnehmer bei der Heißausbildung in Miehlen hatten das „Einsteigerpaket“ gebucht.  Dieses Paket beinhaltete eine Sicherheitsunterweisung und einen Brandeinsatz und Personensuche. Die Teilnehmer wurden nach der Begrüßung zunächst in die Gefahren der Übungsanlage unterwiesen. So dürfen die Teilnehmer sich nicht gegenseitig im Brandraum berühren, dies hat den Hintergrund, das durch das Berühren das Luftpolster zwischen Körper und Kleidung verloren geht. Dies hat schmerzliche Verbrennungen zur Folge. Nach der Einweisung durften die Teilnehmer zunächst die Anlage begehen und sich die Gegebenheiten vor Ort anschauen.  Nachdem die alle ihre Atemschutzgeräte und Einsatzkleidung geprüft hatten ging es schon für die Teilnehmer los.  Jeweils 2 Trupps gingen in den Brandcontainer vor. Ein Trupp hatte die Aufgabe 2 vermisste Personen aufzuspüren und zu retten. Der zweite Trupp ging zur Brandbekämpfung vor. Folgende Lage wurde angenommen. In einer Tiefgarage brannte ein PKW in Vollbrand und in der Wohnung drüber werden 2 Personen vermisst, Wohnung und Tiefgarage komplett verraucht. Um die Szenarien möglichst realistisch zu halten, mussten die Trupps ständig Kontakt zum Gruppenführer halten und jeden Schritt sowie Atemluftstand durchgeben. In der „Tiefgarage“ erwartete den Trupp ein brenneder PKW. Dieser war ausgehöhlt und im Fahrzeuginneren brannten mehrere Holzpaletten, diese sollten die Hitze und den Brand simulieren.  Gemeinsam mit dem Ausbilder begannen die Trupps Löschversuche zu unternehmen. Unterstützt wurden die Löschversuche mit Tipps des Ausbilders. Nach dem erfolgreichen bekämpfen des Feuers gab es jeweils ein Feedback des Ausbilders mit dem eingesetzten Trupp.  Bei der Personensuche war kein offenes Feuer sichtbar, man konnte aber durch die Hitzeausbreitung die Wärme trotzdem spüren und merken. Durch die dunklen Containerwände und der Verbot einer Lampe hatte konnte man nix erkennen und musste sich im Dunkeln durch unbekanntes Gebiet sich fortbewegen. Hier wird die Kommunikation zwischen dem Trupp trainiert, der bei der sogenannten „Null Sicht“ lebenswichtig ist.

Informationen zur TKZ kann man sich auf der Homepage ww.trainingszentrum-nrw.de einsehen und auf der Facebook Seite ein Video von dem Training der Feuerwehr Weinheim in Miehlen.


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